Analyse und Auslegung von Verarbeitungs- und Aufbereitungsprozessen mittels Simulationsprogrammen

Bereits seit vielen Jahren werden zusätzlich zur rein experimentellen Analyse von Kunststoffverarbeitungsprozessen Modelle zur Beschreibung des Prozessverhaltens entwickelt und in Simulationsprogrammen implementiert. Damit lässt sich der Aufwand bei der Analyse und Auslegung verringern.

 

Ziel bei diesem Ansatz ist es, zusätzlich zum experimentell gewonnenen Prozessverständnis und dem bereits vorhandenen Erfahrungswissen Erkenntnisse über den jeweiligen Prozess zu generieren. Dabei steht nicht zwangsläufig die exakte Abbildung im Modell bzw. Programm im Vordergrund. Häufig reicht bereits die qualitative Vorhersage des Prozessverhaltens aus, um die Realisierbarkeit bzw. Güte eines Prozesses beurteilen zu können. Mit Hilfe von Variationsrechnungen können Prozessfenster optimiert werden.

 

Die in diesem Bereich vorgestellten Werkzeuge sind am IKV im Rahmen von Forschungsprojekten entwickelt worden und basieren vorwiegend auf analytischen mathematisch-physikalischen, aber auch statistischen Prozessmodellen.